Modevergnügen #25 – Durch die Blume

Lena Hoschek

Eigentlich verwelkt er nie, der Blumen-Trend. Manchmal ist er aber plötzlich allgegenwärtig wiederzufinden. Auch die Fashion Week gab den Floral-Takt für die kommende Saison vor. Marc Philippe Coudeyre, Unrath & Strano, Lena Hoschek und Barre Noire schickten ihre Modelle in verträumten Blumen-Prints über den Catwalk. Je nach Mut und Kombination kann auch dieser Look romantisch, feminin, subtil, streng oder sexy daher kommen. Eine Faustregel lautet „Uni zu geblümt“: Zur bunten Seidenbluse wird der unifarbene Bleistiftrock getragen oder zur Floral-Shorts das Plain White Shirt. Das Kleid ist die Blume, die dazugehörigen Accessoires monoton – und umgekehrt. Beim All-Over Look sollte darauf geachtet werden, dass der Schnitt reduziert und nicht verspielt ist. Eigentlich gar nicht so schwer und wer doch am Ende meist lieber zum schwarzen Rock greift, dem sei gesagt: Blumendrucke machen dich nicht zum kleinen Mädchen – im Gegenteil wirken sie sehr weiblich, feminin und zeigen Stil. Die Prints tragen nicht auf, sie kaschieren höchstens. Sie lassen zwar die Temperaturen nicht steigen, verbreiten aber mehr Sommergefühl als die grau-zu-schwarz Variante. Ein positiver Auftritt ist also hiermit versprochen.

Jeans mit zartem Blumenprintmuster lassen übrigens selbst mich als Jeansfeind jauchtzen. Die Fortgeschrittenen Blumenkinder folgen dem wohl schönsten Laufstegtrend und schmücken ihr Haupt mit selbstgebastelten oder selbstgekauften Haar-Kränzen.

Hier habe ich euch pflückfrisch ein paar meiner Lieblinge zusammengestellt, die dem Wechseldichsommer Paroli bieten.

Kleid Mango, T-Shirt Acne, Langarmbluse Givenchy, Kette Zara, Shorts Zara, Sonnenbrille Jack Wills, Top French Connection, Schuhe Zara, Rock über oasap.com

Marc Philippe Coudeyre, Unrath & Strano, Lena Hoschek, Barre Noire

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