An eine Romeo und Julia Inszenierung erinnere ich mich noch aus Schulzeiten. In einer absolut linearen Stringenz wurde da an unserem Stadttheater nach allen aristotelischen Regeln inszeniert, dass es nur so krachte. Oder eben gerade nicht krachte. Ich fand das damals schon schrecklich. Jetzt bringt unser Lieblings- DJ, Schauspieler, Tatortfiesling Lars Eidinger den Shakesspeareklassiker auf die Schaubühne. Und wer Liebe erwartet, der kriegt nur eines: Sex. Bitte lesen Sie weiter…
Zwei Männer lieben die selbe Frau. Das ist ja eigentlich nichts ungewöhnliches. Irgendwie entscheidet sich die Frau dann meistens für einen der beiden. Dauert der Entscheidungsprozess aber länger, müssen sich die Herren irgendetwas einfallen lassen, um das Herz der Angebeteten zu gewinnen. Und da ja Liebe bekanntlich durch den Magen geht wird in “Notizen aus der Küche” auf der Bühne so einiges gekocht. Bitte lesen Sie weiter…
Sartres Drama Schmutzige Hände , das bereits im Jahre 1948 in Paris uraufgeführt wurde, ist eine Auseinandersetzung mit dem Kommunismus und spielt im fitiven Land Illyrien im Jahr 1943. Es geht um die inneren Widersprüchen einer kommunistischen Gesellschaft und ist letztlich eine Abrechnung mit den Irrtümern dieser Ideologie. Es stellt sich die Frage, ob und wie man sich in gesellschaftliche Prozesse einmischen kann und muss. Für welche Gesellschaftsform sollte man eintreten? Und gibt es überhaupt ‚richtiges’ Handeln in Zeiten globaler sozialer und demokratischer Krisen? Bitte lesen Sie weiter…
In Sarah Kanes’ Gier gibt es vier unbestimmte Sprecherrollen, die einfach nur durch die Bezeichnungen A, B, C und M zu unterscheiden sind. Sarah Kane, die britische Dramatikerin, die nur fünf Stücke verfasst hat weil sie 1999 viel zu früh im Alter von 28 Jahren verstorben ist. Selbstmord. Man merkt es ihren Stücken an, dass sie depressiv war. Und trotzdem und gerade deswegen ist es lohnenswert, sie sich anzuschauen. Bitte lesen Sie weiter…
Die spanische Fliege ist ein Käfer, der seine Bekanntheit in der Verabreichung als Potenzmittel verdankt, welches man gewinnt, wenn man ihn zerquetscht. Nichts damit zu tun hat dieser gleichnamige Schwank von Franz Arnold & Ernst Bach. Die beiden lernten sich Anfang des 20. Jahrhunderts kennen und schrieben und inszenierten eben Schwänke und Lustspiele zusammen. Die spanische Fliege bildet 1913 den Auftakt dieser Zusammenarbeit. Mehr als 100 Jahre später kommt die spanische Fliege nun an den Rosa-Luxemburg-Platz zurück und Herbert Fritsch inszeniert sie. Bitte lesen Sie weiter…
In unserer Jubiläumswoche muss es, na klar, auch einmal um Theater gehen. Und noch dazu natürlich um unseren Lieblingstatortfiesling Lars Eidinger, der an der Schaubühne noch viel mehr zu Hause ist als in allen Tatorten zusammen. Heute kann man ihn in Dämonen von Lars Norén sehen. Bitte lesen Sie weiter…
Sich ein Theaterstück anzuschauen, das auch noch den Namen Demokratie trägt, ich gebe zu, das klingt erst einmal hart. Nach der Textvorlage von Michael Frayn inszenieren Tom Kühnel und Jürgen Kuttner kreuz und quer und vor allem aber unterhaltsam durch die große Politik Anfang der 70er und unterfüttern dieses Thema mit Schlagern der Zeit. Bitte lesen Sie weiter…
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