Das ist: Film

The Purge 2 Anarchy

Freitag, 25.07. The Purge 2: Anarchy – Im Kino

Man muss zugeben, das dystopische Gedankenspiel hat seinen Reiz (auch wenn ich als überzeugter Pazifist maximal drei Mücken pro Jahr was zu Leide tue): Alle 12 Monate gibt es eine Nacht, die "purge night", in der jegliche Gesetze außer Kraft gesetzt und somit alle Verbrechen – inklusive Mord – legalisiert werden. Nur ranghohe Regierungsbeamte dürfen nicht in Mitleidenschaft gezogen und Schusswaffen höher als Stufe 4 nicht eingesetzt werden. Weiter geht's...

Nora-Tabel

Morgen ist auch noch ein Tag – Mut zu mehr Müßiggang

Die 90er waren echt ein hartes Pflaster. Ich stand kurz vor der Pubertät, hatte tierische Angst vor dem Stimmbruch und den vielen Pickeln im Gesicht. Währenddessen hörte ich billigen Eurodance abwechselnd mit dem, was der Kommerz von Grunge noch übrig gelassen hatte und fand "Load" von Metallica richtig krass. Dazu trug ich T-Shirts, die mir heute immer noch zu groß sind und versuchte, jeden Kleidungsstil mindestens einmal schlecht nachzuahmen. Doch Vorsicht, dabei bloß nicht zu sehr aus der Reihe fallen, der Spott auf dem Schulhof in der großen Pause hätte traumatische Nachwirkungen gehabt, weswegen ich mich nie an grün oder rot gefärbte Haare getraut habe. Das Leben zwischen 11 und 16 war ein Balanceakt. Weiter geht's...

Mistaken For Strangers

Donnerstag, 10.07. The National “Mistaken For Strangers“ – im Kino

Tom Berninger ist ein äußerst charmanter Kauz. Er ist Heavy-Metal-Fan, dreht Trash-Horrorfilme und hält Indie-Rock für Angeberei. Und er ist der jüngere Bruder von Matt Berninger, seinerseits Sänger der amerikanischen Indie-Rock-Band "The National". Stets geschmückt mit Anzug, einem Glas Wein und einer schweren Stimme zum Dahinschmelzen, ist Matt schon fast das Gegenteil seines Bruders Tom. Trotzdem lädt er ihn 2010 ein, die bis dahin größte Tour der Band filmisch zu begleiten. Dabei kam einer der liebenswürdigsten Filme des Jahres heraus. Weiter geht's...

Boyhood – Universal Pictures Germany

Donnerstag, 12.06. Boyhood – Im Kino

Wirklich selten, sehr selten passte die Musik des Abspanns so sehr zu einem Film wie bei "Boyhood". Fast könnte man denken, der Song "Hero" von Family Of The Year wäre explizit dafür geschrieben wurden. Umso erstaunlicher sogar noch, wenn sich die weitere Filmmusik aus zig Größen der letzten Dekade zusammensetzt: Vampire Weekend, The Hives, The Black Keys oder auch Kings of Leon, Sheryl Crow, Arcade Fire, Daft Punk, Cat Power und Moby. Um nur einige zu nennen. Weiter geht's...

dumber-2

Fremdschamalarm! Der Trailer zu Dumm & Dümmer 2 ist da.

Mit Fortsetzungen ist das ja immer so eine Sache. Siehe Anchorman 2. Gerade wurde der Trailer zu "Dumm und Dümmer 2" (Dumb and Dumber To (!)) veröffentlicht und der Fremdschamdetektor schlägt schon bei der ersten Szene voll aus. Ich hoffe der Film ist mindestens so schlecht wie der erste Teil. Weiter geht's...

Die zwei Gesichter des Januar – (c) Studioncanal

Montag, 02.06. Die zwei Gesichter des Januars – Im Kino

Die Erwartungen sind hoch. Da wäre zum einen Patricia Highsmith, die die Romanvorlage zu "Die zwei Gesichter des Januars" im Jahr 1964 schrieb und wohl zu den interessantesten US-Krimischriftstellerin überhaupt gehörte. Oder Oscar Isaac, der in der Coen-Verfilmung "Inside Llewyn Davis" nicht nur schauspielerisch sondern auch gesanglich mehr als überzeugen konnte. Und natürlich Viggo Mortensen, der immer für einen Bösewicht mit verschrobenem Charakter gut ist. Auch Kirsten Dunst ist natürlich ein großer Name, selbst wenn sich ihre Filmografie eher mittelspannend liest. Aber dafür gibt es dann ja noch Hossein Amini, der für sein Drehbuch zu "Drive" zu Recht zigfach in den Himmel gelobt wurde und hier und jetzt sein Regiedebüt abliefert. Weiter geht's...

Bild: ZDF, Holger Dauer

Donnerstag, 22.05. Kuttner plus zwei: Lars Eidinger & Daniel Josefsohn – im Fernsehen

Als wäre es gestern gewesen, erinnere ich mich noch genau an den Moment, als Sarah Kuttner mit Tränen in den Augen auf ihrem Studiostuhl hin und her wackelte – es war die letzte Folge ihrer Sendung "Kuttner“. Sarah bedankte sich nochmal artig bei allen, die sie unterstützt haben und sagte dann mit erhobenem Stinkefinger "Und alle anderen können mich sowas von am Arsch lecken." Hach, 'So cool will ich auch sein!', dachte sich damals die Hälfte der Mädchen aus meiner Schule (inklusive mir). Und zum Glück musste man seitdem auch nicht auf Sarah Kuttner im Fernsehen verzichten und ich guck bis heute in jede ihrer neuen Sendungen rein. Aktuell lädt sie zwei bekannte Menschen zu Schnitten und Schnaps ein.  Weiter geht's...