Das ist: Film

The Rover

Mittwoch, 27.08. Fantasy Filmfest – im Cinemaxx & Cinestar am Postdamer Platz

Es klingt vielleicht etwas gestört, aber es kann wirklich großartig sein, sich von mittags bis spät in die Nacht über eine Woche lang fünf Mal am Tag vor Blut strotzende Horrorfilme anzuschauen, Psychopaten dabei zuzusehen, wie sie High-School-Kids in dunklen Wäldern foltern, und dabei selbst genüsslich Cola durch den Strohhalm zu schlürfen. Weiter geht's...

Das Cabinet des Dr. Caligari

Samstag, 23.08. Das Cabinet des Dr. Caligari – auf der Museumsinsel

Mehr inszenierte Avantgarde geht vielleicht gar nicht: Vom 21. bis 23. August 2014 finden zum vierten Mal die UFA-Filmnächte auf dem UNESCO-Welterbe der Museumsinsel statt. So werden an drei Abenden alte Klassiker der Filmgeschichte vor noch viel historischerer Kulisse gezeigt, dazu spielt unter anderem das Deutsche Filmorchester Babelsberg klassische Originalmusik, die auch schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel hat. Antikromantik pur. Weiter geht's...

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Oh Captain! My Captain! – Zum Tod von Robin Williams

Robin Williams ist tot. Der 63-Jährige ist gestern tot in seinem Haus gefunden worden. Eine vorläufige Untersuchung deutet auf einen Freitod hin. Williams hat die Filmhelden unserer Kindheit verkörpert. Er hat er uns in seinen Darstellungen zum Träumen, Lachen und zum Nachdenken über uns selbst gebracht. "Oh Captain! My Captain!" wird für immer mit dem Gefühl verbunden sein, dass man für das, was man sich wünscht, kämpfen muss. Weiter geht's...

The Purge 2 Anarchy

Freitag, 25.07. The Purge 2: Anarchy – Im Kino

Man muss zugeben, das dystopische Gedankenspiel hat seinen Reiz (auch wenn ich als überzeugter Pazifist maximal drei Mücken pro Jahr was zu Leide tue): Alle 12 Monate gibt es eine Nacht, die "purge night", in der jegliche Gesetze außer Kraft gesetzt und somit alle Verbrechen – inklusive Mord – legalisiert werden. Nur ranghohe Regierungsbeamte dürfen nicht in Mitleidenschaft gezogen und Schusswaffen höher als Stufe 4 nicht eingesetzt werden. Weiter geht's...

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Morgen ist auch noch ein Tag – Mut zu mehr Müßiggang

Die 90er waren echt ein hartes Pflaster. Ich stand kurz vor der Pubertät, hatte tierische Angst vor dem Stimmbruch und den vielen Pickeln im Gesicht. Währenddessen hörte ich billigen Eurodance abwechselnd mit dem, was der Kommerz von Grunge noch übrig gelassen hatte und fand "Load" von Metallica richtig krass. Dazu trug ich T-Shirts, die mir heute immer noch zu groß sind und versuchte, jeden Kleidungsstil mindestens einmal schlecht nachzuahmen. Doch Vorsicht, dabei bloß nicht zu sehr aus der Reihe fallen, der Spott auf dem Schulhof in der großen Pause hätte traumatische Nachwirkungen gehabt, weswegen ich mich nie an grün oder rot gefärbte Haare getraut habe. Das Leben zwischen 11 und 16 war ein Balanceakt. Weiter geht's...

Mistaken For Strangers

Donnerstag, 10.07. The National “Mistaken For Strangers“ – im Kino

Tom Berninger ist ein äußerst charmanter Kauz. Er ist Heavy-Metal-Fan, dreht Trash-Horrorfilme und hält Indie-Rock für Angeberei. Und er ist der jüngere Bruder von Matt Berninger, seinerseits Sänger der amerikanischen Indie-Rock-Band "The National". Stets geschmückt mit Anzug, einem Glas Wein und einer schweren Stimme zum Dahinschmelzen, ist Matt schon fast das Gegenteil seines Bruders Tom. Trotzdem lädt er ihn 2010 ein, die bis dahin größte Tour der Band filmisch zu begleiten. Dabei kam einer der liebenswürdigsten Filme des Jahres heraus. Weiter geht's...

Boyhood – Universal Pictures Germany

Donnerstag, 12.06. Boyhood – Im Kino

Wirklich selten, sehr selten passte die Musik des Abspanns so sehr zu einem Film wie bei "Boyhood". Fast könnte man denken, der Song "Hero" von Family Of The Year wäre explizit dafür geschrieben wurden. Umso erstaunlicher sogar noch, wenn sich die weitere Filmmusik aus zig Größen der letzten Dekade zusammensetzt: Vampire Weekend, The Hives, The Black Keys oder auch Kings of Leon, Sheryl Crow, Arcade Fire, Daft Punk, Cat Power und Moby. Um nur einige zu nennen. Weiter geht's...