Es wäre vielleicht etwas vermessen zu behaupten, dass die wöchentlichen und monatlichen Lesebühnen so etwas wie das Rückgrat der Berliner Kleinkunst-Poesie-Szene darstellen – und doch, doch hat sich die liebevolle Großmutter des hippen Poetry-Slams seit vielen Jahren als wertvolles und beliebtes Kulturgut etabliert. Eine der legendärsten Lyrik-Runden steigt jeden Dienstag im krisenerprobten Kulturhaus Schokoladen in Mitte. Wirklich jeden Dienstag. Fussball im TV? Egal. Lesebühne! Fancy Filmfestival um die Ecke? Egal. Lesebühne! Zombie-Apokalypse am Rosenthaler Platz? Egal. Der ewige Schokoladen steht noch und LSD wird stattfinden. Bitte lesen Sie weiter…
Dass jeder einzelne der drei Herren von Studio Braun ein Genie ist, das habe ich hier schon mal so oder so ähnlich geschrieben. Und noch immer liebe ich sie alle gleich stark. Heinz Strunk aka Mathias Halfpape, das ist sein richtiger Name, hat im März sein bereits fünften Roman veröffentlicht, der den Namen “Junge rettet Freund aus Teich” trägt. Und dieses Mal geht es zurück in die Kindheit. Bitte lesen Sie weiter…
„Und senkten die Augen alle beide und wussten nicht weiter.“ „Die Liebe sollte beginnen.“ Der Roman ‘Treffen sich zwei’ (2008) von Iris Hanika ist eine Reise durch die Komplexität der Liebesgeschichte und durch das sommerliche Berlin Kreuzberg. Gar nicht kitschig und sehr wahr beschreibt die Autorin das Treffen zwischen Senta und Thomas, die Gleiches suchen und Unterschiede finden. Bitte lesen Sie weiter…
Elisabeth Rank und Thilo Mischke treffen sich zum gegenseitigen Interview in der Buchhandlung von Thilos Eltern auf der Frankfurter Allee. Beide haben schon für uns von ihren Reisen berichtet und gerade ihre neuen Bücher veröffentlicht, aber noch nichts von dem Gegenüber gelesen. Sie setzen sich in die Ecke über der „Flora & Fauna“ steht und begutachten erst einmal optisch ihre Bücher. Lisa streicht über das Cover von “Die Frau fürs Leben braucht keinen großen Busen”, Thilo wiegt “Bist du noch wach?”. Wir hören nur zu. Bitte lesen Sie weiter…
Elisabeth ‘Lisa’ Rank kursiert eigentlich schon seit Jahren zumindest namentlich in meinem Freundeskreis. Viele kennen sie, alle lieben sie. Auf ihrem Blog beschreibt sie regelmäßig Gefühle und Situationen, das verfolge ich und finde ich schön. Und weil die Texte, die sie dort veröffentlicht, absolut lesenswert sind, können es ihre Bücher auch nur sein. Bitte lesen Sie weiter…
Vorsicht Buch! Mit dieser Kampagne möchte der Börsenverein des deutschen Buchhandels das Image des Buches polieren. Sie will sagen “Lesen verändert dein Leben und auch wenn du generell nicht so viel Zeit hast, nimm sie dir trotzdem für ein Buch.” Sogar Prominente, die man jetzt nicht als Leseratten vermutet hätte, unterstützen die Kampagne. Auf den Plakaten sieht man Menschen, die Bücher mit Sprüchen im Polizeiverhörstyle hochhalten. “Ich war ein Serienkiller.” steht da drauf und zeigt was ein Buch mit dir machen kann. Bitte lesen Sie weiter…
Das erste Mal mit Rainald Goetz in Berührung gekommen bin ich, man glaubt es kaum, in meiner Schulzeit. Am Endes des Deutschleistungskurses durften wir uns die letzte Lektüre frei aussuchen, und Goetz war mit Rave tatsächlich auf der Liste. Außer meiner besten Freundin und mir war aber niemand anderes für Goetz zu begeistern, deshalb bearbeiteten wir damals etwas anderes. Trotzdem lasen wir Rave, und waren begeistert. So gelangte ich über viele seiner anderen Werke endlich im vergangenen Herbst an seinen neusten Roman Johann Holtrop. Bitte lesen Sie weiter…
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