So war´s: CRO bei LIVE ON TAPE.

Cro

Wer sich von Berliner Sommergewitter, Regen und Hagel nicht aufhalten lies und auch noch einen Namen hatte, der mit dem auf der Gästeliste bei Tape.tv übereinstimmte, hatte gestern die Chance Cro live zu sehen. Dank meines Glückes, vor allem aber Dank den Jungs von Mitvergnuegen.com, die ein Gewinnspiel auf die Beine gestellt hatten, war ich einer der wenigen, der die notwendigen Voraussetzungen mitbrachte und sich gestern um kurz vor 9 im Studio von Tape.tv wiederfand.

Die Stimmung war gut, die Temperatur im Studio am Kochen. Andersrum wärs mir lieber gewesen, aber man kann ja nicht alles haben. Punkt 21 Uhr gings dann los (der Vorteil eines Konzerts, das live gestreamt wird). Der menschgewordene Panda, der erste Raopper der Welt auf der Bühne. Passend wird als Erstes das Intro gespielt, in dem Cro unter Beweis stellt, dass er auch verdammt schnell rappen kann – auch wenn er selbst meint, dass er es versaut hat. Dem Intro folgt eine bunte Mischung aus verschiedenen Cro-Performances (Highlight: Cro hockt inmitten der sitzenden Menge und bringt “Du” – manche Mädels hätten wohl am liebsten angefangen vor Rührung zu weinen) inklusive Premiere eines neuen Tracks, Interview, Tape-Roulette (Online-Zuschauer werden über Webcam zugeschaltet) Malsession des Hosts mit Cro und kleinem Rundgang. Leider hat man als Zuschauer vor Ort mit der auch oftmals von Cro selbst angesprochenen unendlichen Hitze zu kämpfen und bekommt vieles von dem, was über die eigentlichen Auftritte hinausgeht nur akustisch mit, da vieles außerhalb des Blickfeldes geschah.

Alles in allem aber trotzdem ein sehr geiler Abend, bei dem man nicht nur ein super-exklusives Konzert erlebt, sondern darüber hinaus das Gefühl gewinnt, dass man den Typen hinter der Maske richtig gut kennengelernt hat. Ganz zum Schluss der Veranstaltung kommt natürlich “Easy”. Und was der Song schon vor 8 Monaten im tiefsten Winter bewirkt hat, als er begann die Youtube-Herrschaft zu übernehmen, bewirkt er jetzt erst Recht: Allerbeste Laune und sommerliche Leichtigkeit bei jedem, der im Raum ist.

Julius Becker hatte Tickets gegen einen Nachbericht gewonnen. Da sist der Bericht.

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