East Coast oder West Coast? Jule Müller war beim Splash! und kennt die Antwort

Splash1

„Es kann in Deutschland einfach keine geilere Location für ein Festival geben!“
„Warst du schon mal woanders als auf dem Splash oder Melt?“
„Ja. Auf dem Berlinova 2001.“
So fallen die Worte, als wir bei unserer Ankunft mit dem Auto euphorisch über die Schotterpiste Richtung Bagger rollen. Beim ausverkauften Splash freuen sich 17.000 Menschen mit uns. Gefühlter Altersdurchschnitt: 18. Aber ey – hier sind wir alle 18. Eine halbe Stunde auf der Halbinsel und ich benutze Worte wie „represent“, „abchillen“ und „krass cool, Alter“. Aber es ist halt auch einfach krass cool, Alter. Während hinter der Hauptbühne Cro, Casper, Savas, Diplo und Nas (gefühlt) zusammen Vodka Relentless Berry zischen, drehen die Kids auf dem Rest des Geländes voll auf. Von weiter oben betrachtet zappeln ihre Caps (Neudeutsch auch: Raphelme) in der Sonne wie buntes Konfetti. Und spätestens als Marsimoto zwischen Tausenden von Armen und Bengalos in einem Schlauboot über die grünen Massen schwebt, sind wir alle ein großes, glückliches Ganzes.

„Sind wir eigentlich West Coast oder East Coast?“
„Egal, heute sind wir einfach nur Coast.“
Inzwischen bin ich zu Hause, hab die Sneaker wieder gegen Loafer getauscht und versuche im Alltag ohne „Yo“ und „Yeah“ auszukommen. Und alles, was mich daran abhält, in die berühmte Post-Festival-Depression zu verfallen, ist der Gedanke an das Melt am nächsten Wochenende.

Fazit: Licht, Stahl, Wasser, Musik & geile Menschen funktionieren immer. Punkt.

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